Paddelwoche AH Team - 2016 Naturpark Dahme-Heideseen

Die diesjährige Paddelwoche mit der Gruppe vom AH Team war ein voller Erfolg, was das Wetter, die Unterkunft, die gemeinsamen Erlebnisse auf dem Wasser und zu Lande angeht.

Das schöne Wetter war einfach Glück. Die schöne komfortable Unterkunft haben wir dem Frank Bär zu verdanken, der mit viel Fleiß und Energie durch das Internet surft nach der Suche einer passenden und immer wieder neuen für unsere immerhin 18 Personen starke Truppe. Auch vergangenes Jahr in Lychen haben wir schön gewohnt in einem Bungalowdorf im Wald. Dieses Jahr hatten wir die gesamte Ferienanlage mit Badestelle und gleichzeitig Bootseinsatzstelle, sowie überdachten Freisitz für unser abendliches Beisammensein für uns allein. Wir wohnten an einem kleinen Verbindungskanal im Sauwinkel zwischen Wolziger See und Langer See. Diese Seen waren für uns Ausgangspunkt unserer Paddeltouren. Als Paddler waren wir in der Region in der Minderheit. Vorherrschend auf dem Wasser sind die Motorboote. Die Hausboote als Bungalowboot waren zahlreich auf dem Wasser neben kleinen Motorbooten und Yachten. Die Bungalowboote haben wir durch ihre eckige Form fahrende Schrankwände getauft. Diese Boote haben jedoch die wenigsten wellen auf dem Wasser verursacht.

Bei Prieros unter der Brücke hat sich ein Paddlerhasser mit einem hässlichen Graffiti verewigt. Ein Mänicken mit Messer und Gabel und der Spruch: „MMM lecker Paddler“. Und genau an der Stelle kam ein Kahn mit Außenbordmotor und hat vor uns so richtig Gas gegeben, damit wir schön in den Wellen schaukeln. Dabei sind wir Paddler die Urlauber, die die Gaststätten aufsuchen und Umsatz machen. Ansonsten haben wir sehr nette Leute getroffen.

Unsere Touren führten uns über den Storkower Kanal nach Storkow, über Prieros zum Schmöldesee (mit glasklaren Wasser, schöner Uferregion) und Hölzernen See, über die Dahme zum Dolgensee bis Bindow, die Dahme bis Hermsdorfer Mühle. Wir waren nicht immer 18 Leute zusammen auf dem Wasser. Auf der Dahme bis Streganzer See sind wir einmal durch die Schleuse und zurück über die Gleislore. Die weibliche Besatzung blieb im Boot sitzen. Das gab Spaß. Den Wolziger See haben wir umrundet nach der Suche eines Abflusses nach Görsdorf. Ist jedoch nicht befahrbar.

Abends fanden wir uns alle am Wasser an dem schönen Freisitz ein und sangen mit Christine lustige und schöne Lieder zur Gitarre. Dank unserer Christine, die für gute Stimmung sorgte. Vom nahen Campingplatz in Kolberg kamen mal mit Boot, mal mit Auto Peter und Hans Jörg. Die beiden kamen auch mit uns zum Paddeln. So waren wir abends 20 Leute am Tisch. Eines Abends wurde der Grill angeworfen und zweimal die Feuerschale befeuert. Als es fast dunkel wurde kam ein neugieriger junger Fuchs und besah sich unsere Gesellschaft.

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Geschrieben und mit gepaddelt

Jenny Enke

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